Die unfassbar grausame Geschichte der kleinen Dascha

Als Fundtier kam der kleine Hund ins Tierheim. Eingehüllt in dickes weißes Fell sah sie erstmal ganz gesund aus. Ihr rechtes Vorderbein war unfachmännisch verbunden und ihr Hinterbein stand krumm unter ihrem Körper. Als wir sie hoch nahmen hatten wir einen Berg verfilztes Fell in der Hand in den ein dünnes Knochengerüst sein zu Hause hatte. Die Flöhe fühlten sich dort natürlich wohl.

 Trotzdem war die Zweijährige aufgeweckt und fröhlich. Die Auskünfte vom Veterinäramt waren niederschmetternd.

Dascha , so nannten wir den Bichon Mischling , lebte angebunden an und in einem Spielgartenhaus für Kinder und war auch das Spielzeug von einem kleinen Jungen.
Dieses Leben als Kleinkinderspielzeug dauerte zwei lange Jahre. 

Die Auflage vom Veterinäramt,die Brüche tierärztlich zu versorgen, konnte oder wollte der Besitzer nicht nachkommen. So kam Dascha endgültig ins Tierheim und war schon am nächsten Tag auf dem Weg in die Tierklinik München.

Wie sich herausstellte gab es am rechten Hinterbein zwei alte Brüche und der Bruch am rechten Vorderbein war frisch. Es war ein schwieriger Bruch, der nun mit Schrauben und Platten gesichert wurde.  Doch das Schwerste für Dascha ist nun still zu halten und das sechs Wochen lang.

Die Knochen werden heilen, aber wie es in der kleinen Hundeseele aussehen mag.............