Update !! Eine Woche sind sie nun bei uns, Fridolin, Anna, Emma, Elfi,Rico und Stupsi

Die Tierheime wurden vom Veterinäramt um Hilfe gebeten , so auch wir.

Am Donnerstag , den22.11.18 übernahmen wir 6 Hunde , alle waren ruhig gestellt. So überstanden sie das Einpacken und

die Autofahrt ohne Probleme.

 

Labradorrüde , jetzt Rico, noch ganz müde.

 

Hündin, jetzt Emma, war schon etwas munterer.

 

Es bleibt offen wie viele Hunde noch auf diesem Hof sind. Fest steht es ist noch kein Ende in Sicht.

Wie immer in solchen Fällen sind diese Menschen nicht nur böse Tierquäler. Am Anfang stand immer Tierliebe und aus der Tatsache heraus

das diese Menschen oft nicht nein sagen können werden es immer mehr Tiere.

Hier sind dann Familie, Freunde und Nachbarn gefragt die offen und ehrlich mit den Betroffenen reden

und im Notfalls die Hilfe bei den zuständigen Behörden suchen.

Unsere Sechs, haben die erste Nacht im Tierheim gut überstanden. Sie werden entwurmt, entfloht und auf ein Leben mit dem Menschen vorbereitet.

Bisher kannten sie ein Leben im Rudel.  Halsband, Leine , Auto und all die Dinge mit denen der Mensch sich gern umgibt sind ihnen fremd.

Sehr hilfreich für diese Hunde ist ein schon vorhandener, gut erzogener Ersthund. An ihm werden sie sich orientieren und er wird ihnen

helfen sich an das Leben mit dem Menschen zu gewöhnen.

 

Update:

Heute ist der 28.11.18 in dieser einen Woche ist das Vertrauen zum Menschen langsam gewachsen. Der Ein oder Andere genießt sogar schon Streicheleinheiten.

Mit unendlicher Ruhe wurden sie an menschliche Nähe gewöhnt.

Immer wieder haben sich Gassigeher und Pfleger einfach nur zu ihnen gesetzt. Das Halsband war der nächste Schritt, wieder vergingen zwei Tage. Die Halsbänder sind jetzt bei allen drauf ,außer Stupsi.

Hört sich einfach an ist aber für den Hund der nie eines kannte die blanke Panik.

Alles mit Ruhe und viel Geduld. Heute nun sind Leinen dran und wir sind richtig stolz auf unsere Fellnasen. Natürlich gibt es Gegenwehr und auch Angst aber im Rudel ist alles leichter.

Das Vertrauen zum Menschen wächst und die Hunde schlafen, von so viel Kopfarbeit, völlig erschöpft ein. Dabei waren sie nicht einen Schritt draußen, so anstrengend ist das Lernen.

Nun gibt es Futter und dann können sie sich in ihren Hundebetten entspannen.

Alle Hunde sind freundlich und nicht aggressiv. Sie haben schon so viel gelernt und wir können ihnen dabei helfen die Welt mit dem Menschen

nahe zu bringen.

 

Danke euch Gassigehern ,die momentan eher Gassisitzen, für eure Liebe die ihr diesen Hunden mit viel Geduld schenkt.